Hathaway


Darf ich vorstellen: Churchill Hathaway, schrulliger Kommissar und Hauptfigur meines Debütromans "Hathaway'.

Er ist nett, aber grummelig, und oft schweigsam, aber immer gnadenlos ehrlich.


Hathaway - Im Sog der Vergangenheit

Taschenbuch, Kriminalroman

Der Londoner Kommissar Hathaway lässt sich in das überschauliche Windlemore versetzen. Doch die erwartete dörfliche Ruhe wird schon bald von der Wiederkehr eines Widersachers überschattet: Halldrog, ein von ihm gefangen genommener Krimineller, sinnt auf Rache. Von Entführung bis hin zu Mord wird aus dem katz- und Mausspiel schnell bitterer Ernst.

Mit seiner jungen Kollegin Wayton versucht Hathaway, Licht in die Angelegenheit zu bringen.

Was hat das Ganze mit dem mysteriösen Verschwinden von Hathaways ehemaligen Partner auf sich? Könntedie Antwort im düsteren Labyrinth unterhalb Windlemores liegen?

Als sich noch Dritte einmischen, ist Hathaway nur eines klar: Das hier ist viel mehr als nur ein Rachefeldzug.

 

178 Seiten, für Jugendliche und Erwachsene

 

Signatur erwünscht? Falls ja, kann man das natürlich während des Kaufprozesses angeben!

Hathaway - ein humoristischer Thriller

10,00 €

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Leseprobe (Anfang des 2. Kapitels)

Hallo. Für alle, die mich nicht kennen: Mein Name lautet Hathaway. Churchill Hathaway. Und nein, ich bin weder Politiker noch Schauspieler. Ich bin der Hauptkommissar aus dem Prolog. Bis vor kurzem in London, jetzt, im goldenen Herbst, im ruhigen Örtchen Windlemore. Ein echt beschissener Name, zumindest in meinen Augen. Aber ich kenne dort einen alten Kumpel, mit dem ich das Motorrad quasi neu erfunden hatte. Ich mag Motorräder. Und gute Musik. AC/DC. Nicht diesen Main-stream-Schrott, der 24/7 im Radio läuft. Eigentlich höre ich alles, was die Allgemeinheit nicht mehr als Musik einordnen würde. Die Harten-Jungs-Sachen. Aber ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen wollte: Als ich Reynolds, meinem Kumpel, erzählt hatte, dass ich London verlassen wollte, war es ihm gelungen, mir das eintönige Landleben schmackhaft zu machen. Und so pilgerte ich nun, kaum zwei Monate später, mit meinem Motorrad, mit dem ich seit 73' durch dick und dünn gegangen bin, in Richtung frische Gülleluft und einer Brise Langeweile.

Aber ich war nicht der Einzige, der ging. Hinter mir maunzte es, Kitty, meine adoptierte Katze, schien den Fahrtwind in vollen Zügen zu genießen. Gut dreiundzwanzig Kilometer würde sie noch ihren Spaß haben. Ich grummelte nachdenklich. Was sollte ich in dieser Zeit denn noch alles erzählen? Hm. Ich könnte etwas zu meiner Familie sagen. Meinem Vater war ein durchaus dramatischer, fast filmreifer Tod vergönnt gewesen: 1973 hatte er auf einem Campingplatz, irgendwo an der walisischen Küste, unser Familienzelt an den Schädel bekommen. Irgendwie hatte er es geschafft, sich so zu drehen, dass einer der Heringe seine Schläfe wie ein Miniaturspeer getroffen hatte. Sanitäter, Notärzte, Bestatter.

Als ich von seinem Tod hörte, konnte ich es kaum glauben. Wie konnte sich der alte Herr nur durch einen Hering aus dem Leben verabschieden? Nun ja, ich sollte mich nicht beschweren, um den jähzornigen Choleriker war es nicht wirklich schade gewesen, und von dem Erbe hatte ich mir meine Maschine gekauft.

Meine Mutter war auch nicht sonderlich traurig. Sie war nicht der Typ Mensch, der groß Gefühle hatte oder gar zeigte. Das einzige Mal, als sie breit strahlend gelächelt hatte, war, als sich mein Schallplattenspieler in einen Schrotthaufen verwandelt hatte, nachdem ich ungeschickt gegen ihn gestoßen war. Ihre einzigen Worte hatten original gelautet: „Kauf dir ja keinen neuen, dein Lärm ist schlimmer als Johns Wutanfälle.“

John, so hieß mein Vater. Familienidylle pur. Meine Schwester ergriff mit dem Studium die Flucht, hin und wieder habe ich noch zu ihr Kontakt. Mittlerweile sogar per Handy, mit dem ich vor allem SMS verfasse. Man tut, als hätte man Kontakt, dabei ist es so schön unpersönlich! Eine der besten Erfindungen, direkt nach dem Motorrad.

 

Was mir auf meiner unbeschwerten Hinfahrt noch nicht klar war: Windlemore war gar nicht so ruhig und friedlich wie ich angenommen hatte. Ganz im Gegenteil, in der ersten Nacht bekam ich ungebetenen Besuch, am zweiten Tag wurde klar, dass es sich um einen alten Erzfeind handelt und in der fünften Nacht, nach einigen Entführungen, Kämpfen und trockenen Witzen, eskalierte die ganze Sache.

 

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